rehaKIND mahnt ein Gesundheitssystem in der Krise zur Strukturreform an

Krise im Gesundheitssystem selbst verschuldet – rehaKIND mahnt Strukturreform an

Das Gesundheitssystem ist in einer massiven Krise – doch den Verantwortlichen in der Politik und bei den Kostenträgern gelingt es nicht, bürokratische Prozess zu vereinfachen und patientenorientiert zu denken.

Bürokratische und intransparente Verfahren sind mitverantwortlich für schlechte Gelingensbedingungen – Schätzungen zufolge sind etwa 25% der physischen Erkrankungen systemisch bedingt.

Unterschiedliche Zuständigkeiten und aufwändige bürokratische Verfahren sichern keine Versorgungsqualität. Sie binden unnötig Zeit und Ressourcen, die bei die Betreuung und Versorgung der Patienten fehlen. Das sorgt bei den Beschäftigten für Frust und mentale Erschöpfung.

Den Kostenträgern gelingt es leider nicht, außerhalb von Quartalszahlen über eine wirkliche Vereinfachung von Prozessen nachzudenken.

„Wir können nicht gleichzeitig um Fachkräfte für sehr sinnstiftende Tätigkeiten und wichtige Berufsfelder werben und gleichzeitig junge Talente in einem zermürbenden Versorgungsalltag in kurzer Zeit verschleißen,“ mahnt Christiana Hennemann von rehaKIND e.V. und stellt fest:

„Dabei liegen die Lösungen auf dem Tisch.“ rehaKIND e.V. fordert eine ehrliche Strukturreform und die konsequente patientenzentrierte Ausrichtung aller Verfahren. Nur so kann das System wieder wirksam, menschlich und zukunftsfähig werden.

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