Drei Prozent Abschlag: rehaKIND warnt vor Folgen für die Kinderversorgung
Drei-Prozent-Abschlag & starre Festpreislogik: rehaKIND warnt vor Folgen für die Kinderversorgung
Weniger Vergütung – bei gleichem Versorgungsaufwand
Ab 2027 ist ein pauschaler Abschlag von drei Prozent auf Hilfsmittelversorgungen vorgesehen. Gleichzeitig sollen Festbeträge stärker zum Ausgangspunkt von Preisverhandlungen werden. Der tatsächliche Der Versorgungsaufwand sinkt dadurch jedoch nicht: Beratung, Erprobung, individuelle Anpassung, Reparaturen und Nachsorge bleiben gerade in der Kinderhilfsmittelversorgung unverzichtbar.
Kinderhilfsmittel brauchen individuelle Facharbeit
Kinderhilfsmittel sind keine Standardprodukte. Sie müssen zu den Fähigkeiten, Bedürfnissen und Versorgungszielen des einzelnen Kindes passen und regelmäßig angepasst werden. Wirtschaftlicher Druck auf Fachhandel und Hersteller kann deshalb auch die Verfügbarkeit spezialisierter Produkte, qualifizierter Facharbeit und individueller Versorgungslösungen beeinträchtigen.
Folgen treffen auch Kinder und Familien
Die Folgen können bis in den Alltag der Familien reichen: Werden Versorgungen verzögert oder eingeschränkt, entsteht zusätzlicher Organisations- und Unterstützungsaufwand häufig an anderer Stelle.
rehaKIND fordert Nachbesserungen bei der Kinderversorgung
rehaKIND fordert daher, hochindividuelle und personalintensive Hilfsmittelversorgungen von Kindern und Jugendlichen vom pauschalen Abschlag auszunehmen und die besonderen Anforderungen spezialisierter Kinderversorgung bei der Preisgestaltung angemessen zu berücksichtigen.
Die vollständige Pressemitteilung mit Stimmen aus Fachhandel, Therapie, Produktion und von Familien steht hier zum Download bereit.